Der Einsatz sozialer Medien bei der Katastrophenbewältigung des Elbehochwassers im Juni 2013 hat für die Landeshauptstadt Dresden eine bis dahin ungeahnte Wirkung entfaltet. Innerhalb weniger Stunden vernetzten sich Personen im Umfang von einem Viertel der städtischen Bevölkerung – weit über 140.000 Bürger –, um über soziale Netzwerke informiert zu werden oder privatwirtschaftliche Hilfe anzubieten. Die Einsatzkräfte wie auch die besondere Führungsorganisation für den Katastrophenfall hatten jedoch nur bedingt die Möglichkeit, die über Soziale Netzwerke geteilten enorme Daten‐ und Informationsflut zu analysieren, zu strukturieren und darauf basierend auf das Freiwilligenmeer einzuwirken.

Die Zielstellung des Projektes ist es, Maßnahmen zur Anpassung an die Krisensituation durch das vermehrte Auftreten von Hochwasser zu entwickeln und die Anpassungsfähigkeit der sozialen Systeme zu erhöhen. Dabei stehen die Aufbereitung von  Informationen aus sozialen Netzwerken und die Entwicklung von Grundlagen für die Einflussnahme auf breite Bevölkerungsmassen im Hinblick auf Entscheidungsunterstützungen im Vordergrund.

 

Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.