Die Zielstellung im Projekt ist die Erhöhung der Anpassungsfähigkeit sowie Befähigung der Stadt Dresden, mit einem prototypischen Monitoring-System die Analyse- und Koordinierung von Hilfsmaßnahmen zukünftig besser realisieren zu können.

Dazu bedarf es diverse Teilschritte:

A)   
Grundvoraussetzung ist eine detaillierte Untersuchung zum faszinierenden Engagement breiter Massen, die verschiedenen Formen der Selbstorganisation und Aktivierungspotentiale, aber auch die Verbreitung von Fehlinformationen und  deren Auswirkungen. Dies stellt den ersten Teil dieses Projektvorhabens dar.
B) Im daraus resultierenden Konzept soll eine prototypische Anwendung zum Umgang mit Informationen aus sozialen Netzwerken entstehen, welche Informationen aufbereitet, bündelt und für nachfolgende Handlungsaktivitäten bereitstellt. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Brand- und Katastrophenschutzamt sowie dem Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Dresden geplant. Zudem wird ebenfalls betrachtet, inwieweit die Datenaufbereitung der verschiedenen Akteure in den Ämtern so strukturiert werden muss, damit die Informationen für breite Bevölkerungsschichten mitteilungsfähig und aufnahmerelevant werden (Bsp: 160 Zeichen Kurznachricht).
C) Aus Sicht der Datenaufbereitung im Hochwasser-Katastrophenfall spielt ein weiterer Aspekt eine große Rolle; das SensorWeb. Dabei sollen die Informationen, die öffentlich in sozialen Netzwerken geteilt werden, in die Entscheidungsfindung rund um den Hochwasserschutz integriert werden. Statt einer immer größeren Anzahl von Kameras im öffentlichen Raum werden tausende Bilder (Nutzung der Crowd als Sensoren) zur Bewertung der aktuellen Lage hinzugezogen und fließen in die Entwicklung von Handlungsoptionen ein. Dieser Aspekt „Crowd als Sensoren“ soll aus technischer Sicht prototypisch umgesetzt werden.

 

Projektlaufzeit: 01.02.2015– 31.01.2017

Förderkennzeichen: 03DAS043A und 03DAS043B

Förderschwerpunkt: Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen (Förderschwerpunkt 3)

Förderprogramm: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels